Unsere Admira musste sich in der 21. Runde der Eliteliga Vorarlberg zuhause gegen die SPG Kaufmann Bausysteme FC Bizau mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Trotz einer starken ersten Halbzeit und einer frühen Führung reichte es am Ende erneut nicht für drei Punkte.
Die Admira startete konzentriert und übernahm von Beginn an das Kommando. Die Hausherren bestimmten das Spielgeschehen, hatten mehr Ballbesitz und wirkten vor allem in der ersten Halbzeit überlegen. Bereits in der 15. Minute belohnte sich die Mannschaft von Coach Herwig Klocker für den engagierten Start: Felix Moosmann traf zur verdienten 1:0-Führung.
Auch danach blieb die Admira die bessere Mannschaft, verpasste es jedoch, frühzeitig nachzulegen und den Sack zuzumachen. Mehrmals fehlte im letzten Drittel die letzte Konsequenz oder die richtige Entscheidung.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein völlig anderes Bild. Die Admira verlor zunehmend den Zugriff auf das Spiel und tat sich offensiv enorm schwer. Der Spielfluss ging verloren, nach vorne fehlten die Ideen und die notwendige Durchschlagskraft. Bizau selbst kam zwar lange ebenfalls kaum gefährlich vor das Tor, wurde durch das passive Auftreten der Admira aber immer stärker.
In der 68. Minute nutzten die Gäste schließlich ihre Möglichkeit und kamen durch Lukas Katnik zum 1:1-Ausgleich. In der Schlussphase versuchte die Admira nochmals Druck aufzubauen, wirklich zwingende Chancen blieben jedoch aus.
Unterm Strich bleibt ein gerechtes Unentschieden, auch wenn sich die Admira erneut über liegen gelassene Punkte ärgern muss. Aktuell gelingt es der Mannschaft nicht, die eigenen Vorstellungen konstant auf den Platz zu bringen. Besonders die zahlreichen Personalausfälle machen sich derzeit bemerkbar – vor allem in der Offensive fehlt oft die nötige Frische und Durchschlagskraft.
Jetzt gilt es jedoch, den Blick sofort wieder nach vorne zu richten. Bereits kommende Woche wartet das nächste Highlight: Derbytime! Die Admira gastiert am Samstag auswärts beim Stadtrivalen Dornbirner SV. Dort soll mit voller Energie die richtige Antwort auf die vergangenen Wochen folgen.


