Aufstiegstraum erhält Dämpfer – Admira unterliegt Hard mit 1:3

Die Enttäuschung war nach dem Schlusspfiff auf der Sportanlage Rohrbach deutlich spürbar. In einem richtungsweisenden Spiel im Kampf um die Aufstiegsplätze musste sich unsere Admira dem FC Hard mit 1:3 geschlagen geben und rutschte dadurch zwei Runden vor Saisonende auf den fünften Tabellenplatz zurück.

Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Die Admira übernahm in der Anfangsphase die Kontrolle, war bemüht das Spiel zu gestalten und fand zunächst gut in die Begegnung. Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr verlor unsere Mannschaft den Faden. Die Genauigkeit im Passspiel fehlte, viele Aktionen verpufften frühzeitig und vor allem im letzten Drittel wollte an diesem Nachmittag kaum etwas gelingen.

Kurz vor der Pause nutzten die Gäste ihre Chance eiskalt aus und gingen in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch Tobias Dür mit 1:0 in Führung. Ein bitterer Zeitpunkt für den Gegentreffer, nachdem die Admira bis dahin zumindest optisch mehr vom Spiel hatte.

Nach dem Seitenwechsel keimte nochmals Hoffnung auf. Martin Brunold erzielte in der 52. Minute den Ausgleich zum 1:1 und brachte die Heimelf zurück in die Partie. Wer jedoch auf einen Befreiungsschlag gehofft hatte, wurde enttäuscht. Die Admira fand auch in der Folge nie wirklich zu ihrem Spiel. Es fehlte der letzte Wille, die letzte Konsequenz und jener Killerinstinkt, der in solchen Spielen den Unterschied ausmacht.

Hard zeigte sich deutlich effizienter und schlug in der Schlussphase eiskalt zu. Haatim Khalil Suleiman stellte in der 82. Minute auf 2:1 für die Gäste, ehe Sebastian Santin in der Nachspielzeit mit dem 3:1 endgültig den Deckel auf die Partie setzte.

Am Ende musste man sich eingestehen, dass die Niederlage verdient war. Über 90 Minuten gelang es der Admira nicht, ihr gewohntes Leistungsniveau auf den Platz zu bringen. Zu viele Fehler, zu wenig Durchschlagskraft und insgesamt ein Auftritt, bei dem das Kollektiv weit hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb.

Die Szenen nach dem Schlusspfiff sprachen Bände. Gesenkte Köpfe, leere Blicke und viel Ratlosigkeit prägten das Bild auf dem Platz. Viele Spieler konnten kaum fassen, dass man ein derart wichtiges Spiel im Kampf um den Aufstieg aus der Hand gegeben hatte. Wut, Enttäuschung und die Frage, warum aktuell so vieles nicht gelingen will, waren förmlich spürbar.

Trotz des Rückschlags lebt der Traum vom Aufstieg weiter. Drei Mannschaften steigen auf und rechnerisch ist für die Admira weiterhin alles möglich. Zwar ist man nun auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen, doch die Ausgangslage bleibt klar: Im letzten Saisonspiel müssen drei Punkte her. Die Mannschaft wird alles daransetzen, nochmals ihre Qualitäten auf den Platz zu bringen und die letzte Chance zu nutzen.

Noch ist das große Ziel nicht verloren. Jetzt gilt es, aufzustehen, die Enttäuschung abzuschütteln und im letzten Spiel der Saison alles in die Waagschale zu werfen.