Teure drei Punkte im Walgau: Admira siegt 3:2 in Ludesch

Die Admira Dornbirn holt sich im schwierigen Auswärtsspiel beim SV Ludesch einen hart erkämpften 3:2-Sieg – doch der Erfolg hat seinen Preis. Drei verletzte Spieler und eine lange Unterbrechung in der Schlussphase überschatten einen eigentlich verdienten Auswärtserfolg.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen und wenig klaren Torchancen. Die Admira hatte zwar mehr Ballbesitz und kontrollierte weite Phasen des Spiels, ließ jedoch die nötige Durchschlagskraft vor dem Tor zunächst vermissen. So kam es, wie es im Fußball oft passiert: Kurz vor der Pause nutzte Ludesch einen Fehler in unserer Defensive eiskalt aus und ging durch Adem Kum mit 1:0 in Führung.

Doch genau in dieser Phase begann ein bitterer Abend: Bereits in der 76. Minute griff sich Goalgetter Kilian Madlener nach einem Abschluss an den Oberschenkel und ging zu Boden. Schnell war klar, dass es für ihn nicht weitergehen kann, er konnte den Platz nicht mehr mit eigener Kraft verlassen und musste gestützt ausgewechselt werden. Eine Szene, die nichts Gutes erahnen lässt.

In der Schlussphase wurde es dann richtig bitter. Ludesch verkürzte nochmals auf 2:3, ehe es in der 86. Minute zu einem heftigen Zusammenstoß im Mittelfeld kam. Dabei prallten die beiden Mittelfeldmotoren Elijah Thurnher und Fabio Bitsche (Ludesch) unglücklich zusammen. Die Partie musste für längere Zeit unterbrochen werden, die Rettung war im Einsatz.

Insgesamt mussten drei Spieler mit der Rettung abtransportiert werden: Kilian Madlener (muskulär), Elijah Thurnher (Kopfverletzung) sowie Ludesch-Spieler Fabio Bitsche (Kopfverletzung). Wir wünschen allen drei Spielern eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, dass sich die Verletzungen als nicht allzu schwerwiegend herausstellen.

Die verbleibende Nachspielzeit zog sich in die Länge, doch die Admira verteidigte mit großem Einsatz und brachte die Führung letztlich über die Zeit.

Co-Trainer Simon Bode fand nach dem Spiel klare Worte: „Es war ein intensives Spiel mit wenig klaren Chancen, aber wir hatten in Summe mehr vom Spiel und haben das Spiel verdient gedreht. Am Ende sind es drei wichtige Punkte – aber die vielen Verletzungen überschatten heute alles.“

So bleiben unter dem Strich zwar drei enorm wichtige Punkte im Titelrennen, doch die Sorgen um die angeschlagenen Spieler wiegen schwer. Ein Sieg, der sich wie ein Erfolg anfühlt, aber gleichzeitig ein bitterer Abend für die Admira ist.

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